1. Coachingrolle und Haltung
Selbstpositionierung, Verantwortung, Abgrenzung zu Beratung, Training und Therapie, Rollen- und Rahmensicherheit.
Ausbildung
Die Ausbildung ist für Menschen konzipiert, die Coaching professionell einsetzen wollen: als Führungskraft, Personalentwickler, Trainerin, Berater, Coach oder als Start in eine neue berufliche Perspektive.
Du lernst Coaching als Prozess zu führen: vom ersten Kontakt über Auftragsklärung und Intervention bis zur Auswertung. Der Fokus liegt auf Wahrnehmung, Haltung, Rollenbewusstsein und praktischer Steuerung.
Curriculum
Die genaue Termin- und Modulplanung kann sich organisatorisch verändern. Inhaltlich bildet diese Struktur den Kern der Ausbildung.
Selbstpositionierung, Verantwortung, Abgrenzung zu Beratung, Training und Therapie, Rollen- und Rahmensicherheit.
Erstkontakt, Kontrakt, heimliche Aufträge, triadische Betrachtung und Auftragswechsel im Business-Kontext.
Coachingverlauf, Hypothesenbildung, Interventionen, Betriebstemperatur, Arbeitsfeld und Relevanz des Themas.
Gesprächsführung, systemische Fragen, lösungsfokussierte Verfahren, Gestaltarbeit, Visualisierung und innere Bilder.
Nonverbale Signale, emotionale Resonanz, Perspektivwechsel, Selbstregulation und Umgang mit Störungen oder Einwänden.
Video- und Audioanalyse, Live-Demonstrationen, praktische Übungen, Feedback und Fallarbeit.
Veränderungsprozesse bei Personen, Teams und Organisationen, Change-Kommunikation und Beteiligung.
Integration, Praxisnachweise, Reflexionsarbeit, Positionierung und nächste Schritte als Coach.
Schwerpunkte
Weitere Aufbauwege wie Teamcoaching, Konfliktcoaching, Paarcoaching, Familiencoaching, Schülercoaching, Energetisches Coaching können durch Themenseminare ergänzt werden.
Fokus auf Eins-zu-eins-Prozesse, persönliche Entwicklung, Einstellungen, Emotionen, Ressourcen, Ziele und Muster. Du lernst, Klienten klar, respektvoll und wirksam durch Veränderung zu führen.
Fokus auf Veränderung in Organisationen: Auftragsklärung, Rollen, Kommunikation, Beteiligung, Widerstand, Sinn und Transfer in Führung, Beratung und Personalentwicklung.
Teamcoaching unterstützt Gruppen dabei, Zusammenarbeit, Rollen, Kommunikation und gemeinsame Ziele zu klären. Es eignet sich besonders für Führung, Projektarbeit und Veränderungsprozesse.
Konfliktcoaching arbeitet mit Spannungen, Interessen, Rollen und Beziehungsmustern. Ziel ist, wieder handlungsfähig zu werden und tragfähige nächste Schritte zu entwickeln.
Paarcoaching fokussiert Kommunikation, Erwartungen, emotionale Dynamiken und wiederkehrende Muster. Es ist keine Therapie, sondern ein strukturierter Entwicklungs- und Klärungsprozess.
Familiencoaching betrachtet Beziehungen, Rollen und Übergänge im Familiensystem. Der Blick liegt auf Ressourcen, Verständigung und konkreten Veränderungen im Alltag.
Schülercoaching begleitet junge Menschen bei Motivation, Prüfungsdruck, Selbstorganisation und Orientierung. Es verbindet klare Struktur mit einem wertschätzenden Blick auf Entwicklung.
Energetisches Coaching kann als ergänzender Wahlbaustein verstanden werden, wenn Körperwahrnehmung, innere Zustände und subjektive Belastung stärker einbezogen werden sollen.
Voraussetzungen
Die Ausbildung passt besonders, wenn du bereits mit Menschen, Teams, Kommunikation oder Verantwortung arbeitest.
Coaching lernt man nicht distanziert. Du brauchst die Bereitschaft, eigene Muster und Wirkung zu reflektieren.
Du solltest üben wollen: demonstrieren, ausprobieren, Feedback annehmen und echte Fälle bearbeiten.
Beschreibe kurz deinen beruflichen Hintergrund und dein Ziel. Danach kann ein Beratungsgespräch klären, welche Lernroute sinnvoll ist.